Die tektonischen Verschiebungen der Weltordnung verändern die Spielregeln für Europas Stahlindustrie grundlegend. Geopolitische Spannungen, neue Handelsbarrieren und der wachsende Fokus auf wirtschaftliche wie militärische Resilienz rücken industrielle Kernbranchen ins strategische Zentrum. Stahl steht dabei als Schlüsseltechnologie besonders im Fokus – im Spannungsfeld zwischen Zollpolitik, Schutz kritischer Infrastrukturen, Energieversorgung und der Debatte um europäische Souveränität.
Gleichzeitig fordert der Dekarbonisierungsdruck neue technologische Wege – vom grünen Stahl ohne Wasserstoff bis zu digitalen Produktionsmethoden auf Basis von KI. Neue Märkte jenseits der Automobilindustrie, etwa im Infrastruktur- und Verteidigungsbereich, gewinnen an Bedeutung. Die Branche muss dabei nicht nur wirtschaftlich, sondern auch technologisch und politisch ihre Position behaupten.
Wie verändert sich die Rolle der Stahlindustrie in einem Europa, das seine Abhängigkeiten neu bewertet?
Welche industriepolitischen Weichenstellungen in Handel, Verteidigung, Energie und Technologie braucht es, um Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit zugleich zu sichern?
Und wie navigiert eine Branche, die im Spannungsfeld zwischen Globalisierung und Renationalisierung steht, ihren Weg in eine klimaneutrale Zukunft?
Zukunft Stahl 2026 bringt die relevanten Akteure zusammen – für einen kritischen, praxisnahen Dialog über strategische Neuausrichtung, technologische Innovation und geopolitische Resilienz in einem Europa im Wandel.
Folgende Speaker haben ihre Teilnahme für 2026 bestätigt:




Networking-Abend auf Einladung von Accenture
Zum Abschluss des ersten Veranstaltungstages lädt Accenture alle Teilnehmenden zu einem entspannten Networking-Abend ein. Bei ausgewählten Drinks und kleinen Köstlichkeiten haben Sie die Gelegenheit, Gespräche zu vertiefen und neue Kontakte in der Branche zu knüpfen.
Wir freuen uns auf einen anregenden Austausch mit Ihnen.

Der Druck auf die deutsche Stahlindustrie ist enorm, doch mit einer klugen Industriepolitik, die heimische Hersteller und grüne Produktionsverfahren unterstützt, können wir uns im internationalen Wettbewerb jetzt eine gute Position verschaffen.

Supply-Chain-Resiliance und die Folgen einer zunehmenden Deglobalisierung müssen dringend auf die strategische Agenda der europäischen Stahlindustrie. Die Aufmerksamkeit für die erfolgskritischen Risiken in der eigenen Lieferkette ist noch ausbaufähig.

Die grüne Stahlerzeugung ist für den Übergang auf eine nachhaltige Industrie von zentraler Bedeutung. Gleichzeitig haben die Stahlproduktionsstandorte als Ankerkunden für Wasserstoff eine hohe systemische Bedeutung.

Zwei Volkswirtschaften, ein Binnenmarkt: Deutschland und Frankreich müssen Europas gemeinsame Industrie stärken.

Grüne Schiene: ein wichtiger Baustein auf dem Weg in eine klimaneutrale Zukunft

Grüner Stahl ist nur wettbewerbsfähig mit einem verlässlichen Industriestrompreis von 3 bis 6 ct/kWh.

Impressionen 2025

CEO – voestalpine AG

Reporterin für Industrie, energieintensive Unternehmen, Stahl und Maschinenbau – Handelsblatt, Kerstin Andreae
Hauptgeschäftsführerin – BDEW, Dennis Grimm
Sprecher des Vorstands – thyssenkrupp Steel Europe, Stefan Rauber
Vorsitzender der Geschäftsführung – SHS – Stahl-Holding-Saar

Reporterin für Industrie, energieintensive Unternehmen, Stahl und Maschinenbau – Handelsblatt, Kerstin Andreae
Hauptgeschäftsführerin – BDEW, Dennis Grimm
Sprecher des Vorstands – thyssenkrupp Steel Europe, Stefan Rauber
Vorsitzender der Geschäftsführung – SHS – Stahl-Holding-Saar

NRW-Bezirksleiter – IG Metall


Vorsitzender des Vorstands – Heine + Beisswenger Stiftung + Co. KG
Ein Zukunftsplan für Deutschland
Diesen braucht es dringend, denn „Made in Germany“ ist in Gefahr. Die Liste der Herausforderungen am Industriestandort Deutschland ist lang und komplex – Hohe Energiepreise, hohe Arbeitskosten, hohe Steuern, überbordende Bürokratie und fehlende Fachkräfte. Aber wie stellen wir uns zukunftssicher auf? Wie bleiben wir wettbewerbsfähig? Zum einen benötigen wir langfristig verlässliche und gute Standortbedingungen. Aber wir dürfen auch nicht vergessen, dass wir ein Land der Dichter und Denker sind. Es gibt mehr Innovationen, kluge Ideen und gute Strategien als gemeinhin bekannt. Die Rohstoffe der Zukunft sind smarte Daten und KI, damit müssen wir ins Rennen gehen.
Wenn Sie regelmäßig per E-Mail über unsere Energie-Veranstaltungen informiert werden möchten, bestellen Sie hier unseren Newsletter.
Präsenz Ticket für Industrie und Finanzinstitute 2500€
Präsenz Ticket für Beratungen 2900€